Distelhäuser verlängert als Sponsor des Würzburger Residenzlaufs


von links nach rechts: Peter Müller-Reichart und Reinhard Peter (Organisation), Frank Störzbach (Distelhäuser), Christian Albert und Jan Endres (Alte Mainmühle)
von links nach rechts: Peter Müller-Reichart und Reinhard Peter (Organisation), Frank Störzbach (Distelhäuser), Christian Albert und Jan Endres (Alte Mainmühle)

Die Distelhäuser Brauerei hat ihren Sponsoring-Vertrag mit dem Würzburger Residenzlauf um weitere drei Jahre verlängert. Dies wurde heute auf einem Pressetermin in gemütlicher Atmosphäre bei einem Bratwurstessen in der „Alten Mainmühle“ in Würzburg bekannt gegeben.


Laut Reinhard Peter, dem neuen Organisationsleiter des Würzburger Residenzlaufs und Frank Störzbach, dem Leiter Marketing der Brauerei aus Distelhausen verständigte man sich hierauf „ohne großartig Verhandlungen führen zu müssen“. Die Brauerei aus dem Taubertal und die Würzburger Traditionsveranstaltung verbindet eine nun schon seit 12 Jahren andauernde Partnerschaft, welche dabei weit über eine bloße Bierlieferung und ein werbliches Engagement hinaus geht. So stellt Distelhäuser einen Großteil der benötigten Logistik, die nicht nur im gastronomischen Bereich der Veranstaltung zum Einsatz kommt. Beispielsweise werden ca. 220 Bierbankgarnituren zur Verfügung gestellt, welche unter anderem auch als Sammelpunkte für die teilnehmenden Kindergärten und Schulen aufgebaut werden.


Seit einigen Jahren erwartet die Läuferinnen und Läufer nach dem Zieleinlauf ein frisches Distelhäuser Hefeweizen Alkoholfrei als perfekter Durstlöscher nach der sportlichen Anstrengung, eine Neuerung die bei den Teilnehmern immer größere Beliebtheit und Anklang erfährt.


Auch in Sachen Teilnahme am Würzburger Residenzlauf leben die Distelhäuser die Zusammenarbeit und das Engagement für die größte Breitensportveranstaltung Unterfrankens aus wie kaum ein anderes Unternehmen in der Region. So geht Jahr für Jahr der „Distelhäuser Lauftreff“ teilweise mit ca. 130 Teilnehmern auf die Strecke. Laut Frank Störzbach möchte man diese Zahl beim kommenden Residenzlauf am 27. April nochmals auf 150 Teilnehmer steigern. Darüber hinaus engagieren sich zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in verschiedenen Funktionen an diesem Tag.


Wechsel in der Organisation ab diesem Jahr - „Alte Mainmühle“ und „Gasthaus Zum Hirschen“ bleiben Gastronomie-Partner


Bekanntlich wechselte in den vergangenen Monaten die Gesamtleitung des Residenzlaufs nach nunmehr 26 Jahren von Peter Müller-Reichart auf Reinhard Peter. Im Rahmen des sich vollziehenden Übergangsprozess wurde bereits seit geraumer Zeit die Gastronomie von der Müller-Reichart GmbH an externe Gastronomen übergeben. Seit fünf Jahren steht das Ehepaar Claudia und Rainer Schömig  vom „Gasthaus zum Hirschen“ in Lengfeld als Partner für die kulinarische Verköstigung auf dem Residenzplatz. Seit dem letzten Jahr wurde auch der Getränkeausschank an das Team der „Alten Mainmühle“ unter Leitung von Inhaber Jan Endres und Geschäftsführer Christian Albert ausgelagert – gerade auch wegen deren langjähriger Zusammenarbeit mit Distelhäuser. 


Durch die Verlängerung der Partnerschaft mit der Brauerei wird auch hier weiter auf Kontinuität gesetzt. Die Macher des Würzburger Residenzlaufs können sich somit auf eine perfekte Gastronomie verlassen und sich ganz der sportlichen Entwicklung dieses besonderen Events im Würzburger Sportkalender widmen.


Neuerungen bei der 27. Auflage des Würzburger Residenzlaufs


Ein paar Neuigkeiten und Neuerungen beim diesjährigen Residenzlauf sind schon vor der offiziellen Eröffnungspressekonferenz am 10. März 2015 in den Räumen des Hauptsponsors - der Sparkasse Mainfranken - bekannt.


So können sich sämtliche Schulen und Kindertageseinrichtungen seit rund drei Wochen wieder für die jeweiligen populären Läufe ihrer Altersklassen anmelden.


HIER GEHT'S ZUR ANMELDUNG FÜR DIE KINDERGÄRTEN- UND SCHULLÄUFE


Bei einer Teilnehmerstärke von  50 Prozent je Klasse (bei Kindergärten entfällt diese Klausel sogar) können alle Kinder für eine symbolische Teilnahmegebühr von einem Euro starten und erhalten neben dem einzigartigen Rennambiente auch das Finisher T-Shirt.


Der neue Sponsor LIFESTYLE-Fitness bietet indes seit gut zwei Wochen kostenlose und wöchentlich statt findende Laufkurse für Anfänger an. Treffpunkt hierfür ist jeden Mittwoch um 18 Uhr bei LIFESTYLE-only-Fitness in der Mainaustraße.


Erstmals wird es in diesem Jahr für den Hauptlauf eine zeitliche Limitierung eingeführt. Wer eventuell schneller als 37 Minuten (bei den Männern) bzw. 43 Minuten (bei den Frauen) laufen wird, muss sich für den „Lauf der Asse“ melden. Im Gegenzug ist die Teilnahme hieran kostenfrei und es winken darüber hinaus attraktive Prämien für unterfränkische Teilnehmer und Teilnehmerinnen. 


Der 2,5 km-Lauf heißt ab diesem Jahr „No-Limits-Lauf“. Der Name soll hierbei auch Programm sein - egal ob jung oder alt, mit oder ohne Handicap, mit oder ohne Zeitnahme, Laufprofi oder Anfänger, Läufer oder Walker – alle sollen gemeinsam das besondere Flair einer Residenzrunde erleben.


Im Rahmen des AOK-Firmenlaufs setzen die Veranstalter auf eine besondere Nachhaltigkeit und bieten erneut die 5 km-Strecke an, dieses Jahr mit vielen zusätzlichen Verlosungspreisen für die teilnehmenden Firmen. Dennoch kann natürlich auch weiterhin jede Firma nach den individuellen Laufstärken ihrer Mitarbeiter zwischen Distanzen von 2,5 km, 5 km oder gar 10 km wählen.


Eine wahre Premiere wird es in diesem Jahr ebenfalls geben. So wird das „Handbike-Rennen“ den beliebten und langjährig vertretenen „Inliner-Lauf“ ersetzen. Hier haben die Veranstalter die Zeichen der Zeit erkannt und reagieren auf die jährlich sinkenden Teilnehmerzahlen an diesem Rennen. Für das „Handbike-Rennen“ erhofft man sich hingegen sogar manchen Teilnehmer aus der internationalen Spitze dieser aufstrebenden Sportart.


Chippfand entfällt zukünftig


Ab dem diesjährigen Residenzlauf wird es keinen Chippfand mehr geben. Dies bedeutet zum einen, dass die Startgeld-Zahlungen mit Leihchip um 25 Euro günstiger werden und zum anderen, dass das zeitlich nervige und nach dem Laufen auch mühsame Anstellen für die Rückgabe der Chips künftig weg fällt. 


Text & Bild: F.L.