Wölfe beenden ihre Negativserie mit Derbysieg gegen Coburg!


32 : 28

(15 : 14)



Rimpar: Brustmann, Madert - L. Spieß 2, Kraus 7/3, Schmitt 3, Schömig 2, Skrbic, Bötsch 3, Schäffer 5, Kaufmann 5, Drude, Winkler 3, Brielmeier 2, Sauer 1.


Coburg: Krechel, Martinsen - Göhl, Andersson, Kelm 4, Gerlich 5, Kirchner 1, Vitek 3, Riha 2, Coßbau 7/4, Billek 4, Riehn 2, Roth, Seitle.

 

Schiedsrichter: Hörath / Hofmann (Zirndorf/Bamberg)


Zuschauer: 3075 (ausverkauft)


Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie konnten die Zweitliga-Handballer der DjK Rimpar am gestrigen Mittwochabend ausgerechnet mit einem Derby-Sieg gegen die hoch ambitionierten Gäste des HSC 2000 Coburg in die Erfolgsspur zurückkehren.


In der erstmals mit 3075 Zuschauern ausverkauften s.Oliver Arena (in welche die Wölfe für ihre Eventspiele umziehen / Anmerk. d. Ver.) war man von Beginn an die dominierende  Mannschaft und konnte, getragen von einer unglaublichen Atmosphäre, einen raschen 4:0 Blitzstart hinlegen, was Coburgs Trainer Jan Gorr bereits nach nur vier Spielminuten zu seiner ersten Auszeit zwang.


Doch auch in der Folge waren die Wölfe immer etwas wacher und konnten ihren Kontrahenten gekonnt in Schach halten. Erst nach knapp 12 Minuten waren die Coburger nach einem Treffer von Florian Billek wieder bis auf ein Tor an den Hausherren dran (7:6). Diese ließen sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen und zogen ihrerseits bis zur 16. Spielminute wieder auf 10:6 davon. 


Die Gäste aus Coburg bissen sich dann aber in den folgenden Minuten Tor um Tor zurück ins Spiel und in der 23. Spielminute konnte der Erstligaerfahrene Rückraumspieler Matthias Gerlich erstmals zum 11:11 ausgleichen. Die folgenden Minuten bis zur Halbzeit gestalteten beide Mannschaften dann recht ausgeglichen. Dennoch hatte die Heimsieben in diesem heiß umkämpften aber jederzeit fairen Derby  die Nase leicht vorne und konnte mit einem knappen 15:14 in die Pause gehen.


Nach dem Seitenwechsel ging es dann im gleichen Stil munter weiter. Die Wölfe legten vor, die Gäste aus Coburg zogen nach. Dabei gelang es den Gastgebern allerdings weiterhin geschickt eine Coburger Führung zu verhindern und stets selbst die Nase vorne zu behalten oder maximal den Ausgleich hin zu nehmen.


Die vielleicht vorentscheidende Phase in dieser Partie fand dann zwischen der 47. und 49. Spielminute statt, als Rimpars Einwechselkeeper Konstantin Madert zunächst einen Siebenmeter von Coburgs Steffen Coßbau parieren konnte und die Wölfe dann ihrerseits durch drei Treffer in Serie zum 26.23 auf die Siegerstraße einbogen. 


Der Deckel war dann allerdings erst endgültig nach dem Treffer von Julian Bötsch zum 31:27 gut eine Minute vor dem Ende auf der Partie, welches die Wölfe am Ende völlig verdient mit 32:28 für sich entscheiden konnten. Durch den Erfolg gegen Coburg und dem gleichzeitigen Punktverlust des TV Bittenfeld (24:24 beim SV Henstedt-Ulzburg) kehren die Wölfe damit sogar auf den zweiten Tabellenplatz der 2. Handball Bundesliga zurück. Die Aufholjagd der Vestestädter, welche zum nun insgesamt fünften Mal nicht gegen Rimpar gewinnen konnten, kommt damit erst einmal ins Stocken. Das Team von Trainer Jan Gorr bleibt vorerst auf dem fünften Rang, vier Punkte hinter den Wölfen.


Bereits am kommenden Mittwochabend gibt es das nächste Highlight für die Wölfe. Dann gastiert man  beim Erstliga-Absteiger in Emsdetten.


Text: F.L.

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